Joerg Schwede

Jörg Schwede

Rechtsanwalt der KSG Hannover

Wir alle haben bereits einen nahestehenden Menschen verloren und erfahren müssen, was Trauer bedeutet und bedeuten kann. Schicksalsschläge, denen wir nicht alleine begegnen müssen.
Und doch sind wir häufig unsicher im Umgang mit der eigenen Trauer oder trauernden Menschen in unserem Umfeld.
Als Rechtsanwalt der Kanzlei Schwede, Gewert & Kollegen in Hannover, bin ich im Erbrecht tätig und habe auch beruflich mit dem Thema Trauer zu tun.
Umso mehr weiß ich die Bedeutung einer professionellen Trauerbegleitung zu schätzen.
Genauso wie man rechtlich nicht allein ist und Unterstützung erfahren kann, ist man vor allem auch in der Trauer und in der Bewältigung von Schicksalsschlägen nicht allein.

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Es kann helfen, Gedanken, Ängste und Sorgen zu teilen und Fragen zu stellen. Denn richtig ist, dass Trauer nicht einsam, nicht hilflos machen muss.
Vielleicht finden Sie Halt in Ihrem Glauben, in Ihrer Familie und bei Ihren Freund:innen und können sich in Ihrem vertrauten Umfeld Ihrer Ohnmacht und Berührungsängsten stellen.
Über „Die Brückenbauer:innen gGmbH“ wollen wir Ihnen darüber hinaus eine Unterstützung sein, Ihren persönlichen Weg zu finden, mit Ihrer Trauer und mit Schicksalsschlägen umzugehen.
Deshalb habe ich gerne zugesagt, bei diesem Angebot mitzuwirken und freue mich, als GesellschafterTeil der Familie von „Die Brückenbauer:innen“ zu sein.
Gemeinsam wollen wir Sie unterstützen und Ihnen Mut zur Trauer vermitteln und Ihnen durch unsere kompetenten Mitarbeiter:innen eine beratende Begleitung in schwierigen Lebenssituationen bieten und Sie in Ihrer Trauer begleiten.

Ihr Jörg Schwede

Karin Beckmann

Landesbeauftragte für Regionalentwicklung
AchimBlackstein

Achim Blackstein

Pastor, Systemischer Berater (DGSF) und Therapeut (HeilprG), Onlineberater und Ausbilder (DGOB), Achtsamkeits- und Meditationslehrer

Mich treibt Neugierde an. Ich bin neugierig auf Menschen und ihre Geschichte(n). Auf Begegnungen und Kontakte. Auf Wachstum und neues Wissen, in unterschiedlichen Settings, analog oder digital.
Jede Begegnung schenkt die Chance, etwas Wertvolles mitzunehmen – eine neue Einsicht, eine inspirierende Idee oder eine tiefere Verbindung. Echtheit und Wertschätzung stehen für mich dabei im Mittelpunkt. Es sind die menschlichen Verbindungen, die unser Leben wirklich bereichern. Und das gilt sowohl die Begleitung im Leben, wie auch im Sterben oder in der Trauer.

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Und darum engagiere ich mich bei den Brückenbauer:innen, weil es hier Raum für echte Begegnungen gibt. Für Zuhören ohne Eile, für Mitgefühl ohne Belehrung und für ehrliche Nähe, gerade in den Momenten, in denen Leben, Abschied und Trauer dicht beieinander liegen. Hier werden Brücken gebaut zwischen Menschen, Geschichten und Lebensphasen. Geschichten dürfen erzählt, Tränen gehalten und Hoffnung neu entdeckt werden. Und all das in einer Atmosphäre von Echtheit, Wertschätzung und Menschlichkeit, damit niemand allein gehen muss.

Als Gesellschafter möchte ich genau dieses Miteinander unterstützen und mithelfen, dass es wachsen, sich entwickeln und immer mehr Menschen erreichen kann.

Katharina Weinrich

Dr. Katharina Weinrich

Anästhesistin an der Medizinischen Hochschule Hannover

 

In meinem Beruf als Ärztin bin ich dem Wohl der Patientinnen und Patienten verpflichtet.

Ich sehe mich als ständig Lernende und verstehe mein Handeln im Sinne von Hippokrates so, als dass ich „mein Tun dem Nutzen der Kranken gebe, soweit ich es vermag und verstehe“. Dies bezieht nicht nur die medizinische Hilfe ein, sondern erstreckt sich auch auf empathisches, wohlwollendes Handeln.

Gleichzeitig werde ich in meinem Beruf auch mit der Endlichkeit des medizinisch Indiziertem konfrontiert und begleite dann Patientinnen und Patienten auf ihrem letzten Weg. Dafür ist es notwendig, auch im Sterbeprozess empathisch zu sein und ehrlich mit den Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen zu kommunizieren und im Abschied zu begleiten. Dennoch ist es nicht selten herausfordernd, die Brücke zwischen menschlichem Schmerz und den medizinischen Abläufen zu bauen. Wenn Erklären, Zuhören, Anteilnahme und Raum lassen für das, was ist, nicht ausreichen, empfinde ich die Kooperation mit anderen Professionen als sehr hilfreich. Denn wenn der Mensch verstorben ist und die Angehörigen von der Station gegangen sind, endet vielleicht meine Arbeit, aber noch lange nicht der Schmerz um den Verlust eines geliebten Menschen. Wenn dort angeknüpft werden kann und wir die Trauernden an das Team der Brückenbauer:innen empfehlen können, die im Anschluss eine gute Stütze sind, dann empfinde ich die Arbeit als getan.

Darum unterstütze ich sehr gern die Brückenbauer:innen und freue mich, Teil des Teams zu sein.

Sven Greipl

Wirtschaftsingenieur und Projektmanager beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr ( BAAINBw)

 

Ich bin Gesellschafter bei den Brückenbauer:innen, weil ich fest daran glaube, dass Trauerarbeit von gut ausgebildeten Fachpersonen getragen werden muss. Qualität in der Trauerbegleitung entsteht durch fundierte Ausbildung, kontinuierliche Fortbildungen und eine regelmäßige Supervision. Nur so können Trauernde sicher wissen, dass sie professionelle Unterstützung auf höchstem Niveau erhalten.
Darüber hinaus ist es mir wichtig, dass Trauerbegleitung breit finanziert wird – durch verschiedene Säulen, damit sie unabhängig und nachhaltig angeboten werden kann. Eine vielschichtige gesellschaftliche Verankerung sorgt dafür, dass Trauerarbeit nicht an einzelnen Akteurinnen oder Akteuren hängt, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird.
Ich setze mich dafür ein, dass Trauerbegleitung regelmäßig weiterentwickelt wird: durch
Fortbildungen, Supervision, Qualitätsstandards und den Austausch unter Fachleuten. Gleichzeitig soll die Öffentlichkeit stärker über Trauerarbeit informiert werden, damit dieses Angebot in der Gesellschaft bekannt und etabliert wird. Ich habe die Vision, Trauerbegleitung gesellschaftlich so zu verankern und zu etablieren, dass Krankenkassen diese wertvolle Arbeit irgendwann fördern. So schaffen wir Räume, in denen Trauernde Unterstützung finden, Halt spüren und ihren ganz individuellen Weg durch den Verlust gehen können.

Zusammenfassend: Als Gesellschafter der Brückenbauer:innen verfolge ich das Ziel, Trauerarbeit professionell, fair und breit verankert zu gestalten – finanziell abgesichert, kontinuierlich weitergebildet und gesellschaftlich sichtbar.

Stephan Neumann

Stephan Neumann

Forstwirt und Vorstandsmitglied der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau

 

Seit 1980 bin ich als Forstwirtschaftsmeister in den Hannoverschen Klosterforsten beschäftigt. Im Nebenerwerb habe ich ein kleines Unternehmen, das Forstconsulting und Extrembaum-Fällungen durchführt.

In meinem Heimatort Bispingen, im Herzen der Lüneburger Heide, bin ich im Ehrenamt als Naturschutzbeauftragter berufen. Als weitere ehrenamtliche Tätigkeit engagiere ich mich bei der landwirtschaftlichen Sozialversicherung (SVLFG) als Vorstandsmitglied und seit 2016 als Vorsitzender des Aufsichtsgremiums der Vertreterversammlung.

Ich habe zwei erwachsene Töchter und zwei Enkelkinder.

Es ist mir eine Ehre und Freude, mich als Gesellschafter bei den Brückenbauer:innen zu engagieren und Frau Bsteh in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit als Geschäftsführerin zu unterstützen. Aus meiner Sicht erhalten Angehörige nach dem Tod eines Kindes bislang nur unzureichende Unterstützung durch staatliche Stellen. Umso wichtiger ist es, dass es die Brückenbauer:innen gibt, die durch ihre Tätigkeit den Familien Stabilität, Sortierung und Zuversicht geben.

Anke Bsteh

Anke Bsteh

Sozialwissenschaftlerin, Kauffrau, Systemische Beratung und Therapie, Trauerbegleiterin

Ich bin Sozialwissenschaftlerin, Trauerbegleiterin, Kauffrau, Mutter von zwei wunderbaren Mädchen, im Herzen ein Kind der Lausitz, in meiner Heimatwahl eine Niedersächsin und im Handeln eine absolute „Lebensbejaherin“.

Bereits in meiner Kindheit wurde ich mit dem Tod konfrontiert. Er polterte herein aus dem Nichts und von jetzt auf gleich war mein Vertrauen ins Leben erschüttert und die entstandene Lücke riesig. Es war die Wende – alles und jeder befand sich im Umbruch. Hilfsangebote gab es keine und Suizid war kein Thema, mit dem man nach außen ging. Und: „Es musste ja auch weitergehen“.

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Viele Jahre nach dieser erschütternden Erfahrung machte ich mich auf den Weg und setzte mich aktiv mit dem Verlust, dem Schmerz und der darin verborgenen großen Liebe auseinander. Ich entdeckte meine Ressourcen und erwarb neue hinzu. Schritt für Schritt ging ich ins Leben und wurde mir dessen unfassbarem Wert bewusst. In den vergangenen Jahren habe ich viel gelernt und bin so dankbar dafür. Trotzdem hätte es mir als Kind und uns als Familie sicher sehr geholfen, Unterstützung in dieser schwierigen Zeit zu haben.

Und genau in dieser Erkenntnis liegt meine Motivation für „Die Brückenbauer:innen“. Gerade nach dem Verlust eines jungen Elternteils, eines Geschwisters oder gar eines Kindes ist die Not grenzenlos. Das gesamte Dasein gerät aus den Fugen, eigene Lebensentwürfe sind dahin, Lebensträume zerplatzt. Als Brückenbauer:innen helfen wir den Betroffenen, den Übergang zu gehen – von dem Zeitpunkt des Verlustes bis hin zu dem Neuen – dem, was noch nicht vorstellbar und schon gar nicht lebenswert erscheint. Dabei auf die Resilienz eines jeden Menschen und die eigenen Ressourcen bauen zu können, um den eigenen Trauerprozess zu meistern, darin besteht meine Grundüberzeugung. Trauer soll nicht krank machen, bevor Hilfsangebote greifen.

Und was reizt mich sonst noch, eine Brückenbauerin zu sein? Ich liebe Vernetzung und die Menschen, durch die sie entsteht. Ich stehe für Aufklärung, Selbstreflexion, Austausch, Synergienutzung und lebenslanges Lernen. Daher ist es mir ein großes Anliegen, die Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Trauer anzuregen, um die Endlichkeit, aber noch viel mehr die Schönheit und Einzigartigkeit eines Lebens deutlich zu machen.