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„Wir bauen auch Brücken.“
– unsere Botschafter:innen bringen unsere Idee ins Land.

 

Wer uns mit Engagement und Herzblut unterstützt und unsere Arbeit für trauernde Familien in der Öffentlichkeit bekannt macht, sehen Sie hier.

Wir sagen von Herzen Danke fürs Brücken bauen!

Marion_Gretchen_Schmitz

Marion Gretchen Schmitz

Eine Botschafterin der Brückenbauer:innen zu sein, ist mir eine Herzensangelegenheit. Tod und Trauer – dieses so wichtige Thema – braucht seinen Platz in der Gesellschaft. Und es braucht ein Netzwerk von professionellen Menschen, die Hinterbliebene in diesen schweren, scheinbar ausweglosen Lebensabschnitten bestmöglich unterstützen und begleiten.

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Ahoi, ich bin Marion Gretchen Schmitz, Schauspielerin und Sprecherin mit rheinischen Wurzeln, beheimatet im schönen Hamburg. Wasser ist mein Lebenselixier und gehört für mich zum Leben dazu – als auch zum Tod. Eine meiner schönsten Trauerfeiern war meine erste Seebestattung. Der von der Schiffskapitänin ausgesprochene Trost, dass sich die Urne mit der Asche auf dem Meeresgrund auflöst, sich die Überreste mit dem Wasser verbinden und von dort in alle Meere weiterreisen – weiterverteilen, lässt mich jedes Mal, sobald ich wieder am Wasser bin, liebevoll an die verstorbene Person denken. Ein tröstlicher Gedanke. Ein Gedanke von Freiheit und Verbundenheit zugleich.

Als Sprecherin für Hörbücher, Hörspiele, VoiceOver, Audiodeskription, Lesungen und vieles mehr, liebe ich es Texte zu erforschen, Worte zu greifen und Sprache in den Raum zu setzen. Immer wieder habe ich in meiner langjährigen Sprecherintätigkeit erfahren, dass – und wie – das gesprochene Wort Trost geben kann. Und so habe ich vor einigen Jahren WortTrost ins Leben gerufen, um Hinterbliebenen feierlich einen würdevollen literarischen Abschied zu ermöglichen. Ich gebe ausgesuchten Texten meine professionelle Stimme bei Beerdigungen, Trauerfeiern, Gedenkgottesdiensten. Und so traurig diese Abschiede immer wieder sind, so berührend und erfüllend sind sie doch gleichzeitig.

Ja, auch ich bin schon mehrmals mit dem Tod konfrontiert worden, habe Sterben erlebt. Umso mehr habe ich Respekt vor dem – und Lust auf das – Leben. Eine Botschafterin der Brückenbauer:innen zu sein, ist mir daher eine Herzensangelegenheit. Tod und Trauer – dieses so wichtige Thema – braucht seinen Platz in der Gesellschaft. Und es braucht ein Netzwerk von professionellen Menschen, die Hinterbliebene in diesen schweren, scheinbar ausweglosen Lebensabschnitten bestmöglich unterstützen und begleiten. Denn ja, das Leben ist schön.

In diesem Sinne lasst uns viele Brücken bauen!

Ahoi, herzlich,
Marion Gretchen Schmitz

WortTrost

Jan-Webseite

Jan Möllers

Mit meiner Arbeit als Bestatter und Dozent möchte ich dazu beitragen, dass Menschen in der Konfrontation mit Tod und Verlust die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Dazu war und ist auch gesellschaftlicher Wandel notwendig. In diesem Prozess habe ich schon viele tolle Menschen und Projekte kennengelernt. Die Begegnungen mit Die Brückenbauer:innen sind immer Glitzermomente für mich!

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Ich war 11 Jahre alt, als mein Vater in den 80er Jahren an einem Hirntumor starb. Es wurden gerade die ersten Hospize gegründet, den Begriff „palliativ“ kannte noch niemand und meine Mutter musste sich dafür rechtfertigen, meinen Vater nach seinem Tod noch für einen Tag zuhause zu behalten, damit wir in Ruhe Abschied nehmen konnten.

Mittlerweile hat sich viel geändert. Es gibt mehr Wissen und mehr Unterstützungsmöglichkeiten für Familien, die mit dem Sterben und Tod eines Kindes oder eines Elternteils konfrontiert   werden. Trotzdem bleibt das eine Krisensituation. Eine Situation, in der vielfach professionelle   Unterstützung gebraucht wird. Für diese Unterstützung leisten Die Brückenbauer:innen mit ihrem Trauer-Netzwerk für Norddeutschland einzigartige Arbeit:
Sie überbrücken die bisherige Lücke zwischen Sterbebegleitung bzw. palliativer Versorgung auf der einen und Trauerbegleitung auf der anderen Seite, indem sie Begleitung im gesamten   Prozess anbieten. Dadurch sind sie auch und gerade in der wichtigen Schwellenzeit zwischen Tod und Bestattung ansprechbar und präsent. Sie nehmen auch die plötzlichen und gewaltsamen Tode wie Unfälle, Suizide und Tötungsdelikte mit in den Blick. Eine Vorbereitung, wie im palliativ begleiteten Sterben, ist hier nicht möglich, weshalb es besonders wichtig ist, kompetente Hilfe und Unterstützung auch zeitnah und unkompliziert zu bekommen.
Sie arbeiten vernetzt mit anderen Unterstützungsstrukturen, beraten zu weiteren Hilfsangeboten und behalten das gesamte Gefüge in und um die trauernden Familien im Blick. Wenn ein Elternteil stirbt, wackelt oder bricht oft der finanzielle und organisatorische Rahmen des Familienlebens. Hier werden auch praktische Hilfen benötigt.
Schließlich brauchen auch Schulen und Kindergärten in vielen Fällen Unterstützung, um gute Orte für trauernde Kinder und Jugendliche zu werden oder zu bleiben. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit hat das Projekt schon lange ausgezeichnet und findet sich jetzt ganz explizit im Namen „Die Brückenbauer:innen“ wieder.

Mit meiner Arbeit als Bestatter und Dozent möchte ich dazu beitragen, dass Menschen in der Konfrontation mit Tod und Verlust die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Dazu war und ist auch gesellschaftlicher Wandel notwendig. In diesem Prozess habe ich schon viele tolle Menschen und Projekte kennengelernt. Die Begegnungen mit Die Brückenbauer:innen sind immer Glitzermomente für mich!

Ilka_Jagels

Ilka Jagels

„Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.“ (J.K.Rowling)

Ich bin sehr dankbar, dass ich nach dem Tod von meinem Sohn Till das Tal der Trauer durchschritten habe. Diese Entscheidung habe ich in der Trauer nicht bewusst getroffen. Natürlich möchte keiner freiwillig sein Kind beerdigen.

Dass der anstrengende Weg mir neue Möglichkeiten, Entscheidungen und viele liebe und einfühlsame Menschen zur Seite gestellt hat, konnte ich nur im Rückblick deutlich erkennen. Langsam, Schritt für Schritt haben mich meine Fähigkeiten und Entscheidungen zurück ins Leben und in den Alltag gebracht.

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Mein Name ist Ilka Jagels. Ich bin Mutter von 4 Kindern und nach 30 Jahren Intensivstation habe ich mich mit meinem Bestattungsinstitut trauer.werk in Geestland selbstständig gemacht.

In unserem Bestattungshaus geht es um die Individualität und die unterschiedlichen Möglichkeiten im Rahmen der Bestattung.

Den Abschied gemeinsam gestalten mit der Familie, den Angehörigen oder den Freunden. Wer braucht was? Das ist aus unserer Sicht ein Bestandteil für den weiteren Trauerprozess.

Nach der sogenannten Schleusenzeit, die Zeit zwischen dem Tod eines Menschen und der Bestattung, versuchen wir der Familie, den Angehörigen oder Freunden weitere Fragen zu beantworten. Was kommt nach der Beerdigung? Wie lange darf ich traurig sein? Wo finde ich Hilfe?

Professionelle, schnelle und unkomplizierte Hilfe ist in dieser Lebenssituation wichtig.

Besonders wichtig ist sie, wenn Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betroffen sind. In der Trauer möchte man als Eltern nicht noch mit zusätzlichen Aufgaben belastet werden. Und schon gar nicht drüber nachdenken, ob man sich Hilfe finanziell leisten kann.

Der Einsatz von „Die Brückenbauer:innen“ findet genau an dieser Stelle statt.

Aus meiner Perspektive ist diese Institution sehr wertvoll, um ein gutes, schnelles, ineinandergreifendes Netzwerk zu erstellen.

Ich freue mich, dass ich „Die Brückenbauer:innen“ mit unterstützen darf. Es ist mir ein großes Anliegen, die Sichtbarkeit und die finanzielle Unterstützung mit zu fördern.

Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind!

Vielleicht entscheiden Sie sich auch dafür, „Die Brückenbauer:innen“  mit zu unterstützen.

Ihre Entscheidung ist wertvoll!

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Ihre Ilka Jagels

WortTrost

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Alexander Ulrich

Warum musste…das passieren?

Verzweiflung, Angst, Ungewissheit und Hilflosigkeit können in einem Trauerprozess das eigene Leben bestimmen.

Trauer kann viele Facetten beinhalten. Der Tod sowie die emotionale Verbindung zu Familienangehörigen, Freunden oder auch zu Tieren kann den Trauerprozess zu einem verzweifelten, aber auch aussichtslosen Kampf um das eigene Überleben auslösen. Umso wichtiger ist es, dass diese Trauer einen Platz im eigenen Leben findet und von der Gesellschaft anerkannt und respektiert wird.

Es ist für mich ein besonderes Vertrauen, welches mir entgegengebracht wird, in der Funktion als Botschafter die wertvolle und anspruchsvolle Arbeit der „Die Brückenbauer:innen“ zu vertreten.

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Liebe Leser:innen,

ich bin Berufssoldat, Geschäftsführer sowie stolzer Vater und lebe in Isernhagen bei Hannover.

Aufgrund eines Schädelbasistumores bin ich schwerbehindert und habe vor einigen Jahren damit begonnen, in meinem eigenen Leben sowie meinem sozialen Umfeld bewusst über Tod und Trauer zu sprechen. Wegen meines bevorstehenden Todeszeitpunktes, der mir selbstverständlich unbekannt ist, aber auch des selbsterlebten Verlustes von nahstehenden Menschen, baute ich mir eine eigene Brücke zum Erreichen meines Platzes im Leben.

In meiner Funktion als Soldat habe ich seit über 25 Jahren in mehreren Auslandseinsätzen dieser Welt Leid und Tod hautnah erleben müssen. Eine unglaubliche Last, die oftmals verdrängt, aber niemals vergessen wird. Ein riesiger Fels, der die Sicht in die Zukunft versperrt.

Als Geschäftsführer des Social Hope Team möchte ich nicht nur eine inklusivere Welt visuell in die Gesellschaft transportieren, sondern auch mit unseren sozialen und gemeinnützigen Projekten unter anderem schwerkranke Kinder unterstützen. In meinen Vorträgen werden schwerwiegend sichtbare sowie unsichtbare Erkrankungen und deren Barrieren im Alltag thematisiert.

Dabei wird der Tod oft als Hindernis wahrgenommen und benötigt einen gefestigten Zugang. Trauer gehört nicht an den Rand, sondern explizit in die Mitte der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, auf ein unbürokratisches und multiprofessionelles Netzwerk zurückgreifen zu können.

Eine unterstützende Hand, die Sicherheit vermittelt, um den Trauerprozess gemeinsam bewältigen zu können.

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Susanne Gruß

Zusammen ist so vieles leichter. Für mich gilt das fürs Leben genauso wie für alles, was mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer zu tun hat. Als Mensch und Marketingberaterin erlebe ich im privaten und beruflichen Kontext immer wieder, wie hilflos wir mit diesen Themen umgehen und bevor wir etwas vermeintlich Falsches sagen, sagen wir häufig lieber nichts.

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Meine Mutter war mein Herzensmensch. Ihr Sterben und ihr Tod haben mir gezeigt, wie unterschiedlich der Umgang mit Trauer selbst innerhalb einer Familie sein kann. Und wie wichtig es ist, dass jeder seinen eigenen Weg findet und gehen darf. Ich wollte darüber sprechen und Menschen in meinem Umfeld signalisieren, dass sie keine Angst vor meiner Trauer haben müssen. Die Zeichen der Verbundenheit waren eine tröstende und wertvolle Erfahrung, die ich jetzt als Brückenbauerin gerne weitergeben möchte – auch im beruflichen Kontext. Erlebt ein Mitarbeitender einen Verlust oder stirbt ein Unternehmensmitglied, gibt es in vielen Organisationen keine gelebte Kultur zum Umgang mit Trauer. Dabei kann gerade das zu einem starken Zusammenhalt führen.

Als Marketingberaterin durfte ich schon das Entwickeln des Signets „Was ist gutes Sterben?“ für den Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e. V. verantworten. Ich bin dankbar, dass ich auch Anke und Mirja bei ihrem Herzensprojekt „Die Brückenbauer:innen“ als Marketingberaterin Frau Gruß Marketing bei der Struktur und dem Inhalt dieser Website unterstützen durfte. Der Austausch und die Gespräche waren für mich wieder wichtige Impulse und haben mich darin bestärkt, dass ich gerne meinen Teil dazu beitrage, damit Sterben, Tod und Trauer wieder einen Platz im Leben finden – in liebevoller Erinnerung an die Menschen, die verstorben sind, aber immer in unserem Herzen bleiben.

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Bernd Wente

Mein Name ist Bernd Wente, ich bin stolze 63 Jahre jung. Durch eigene Nahtoderfahrungen und selbst Krebspatient musste ich lernen, mit meiner eigenen Trauer umzugehen und wusste oft nicht wie. Ich wusste nicht, an wen ich mich hätte wenden können.

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Aufgrund jahrelanger Erfahrung in der Schwerst-Demenzpflege als Pflegehelfer habe ich gelernt, den Familien und deren Angehörigen zum Teil sehr emotionale Nachrichten zu überbringen. Hierbei stieß ich öfter an meine eigenen Grenzen.
Ein glücklicher Zufall brachte mir einen Menschen in mein Leben, der mir zeigte, wie ich mit meinen Verlusten und Ängsten umgehen kann.
Aus dieser Erkenntnis heraus möchte ich gern als Botschafter für Die Brückenbauer:innen unterstützend tätig sein. Es ist wichtig, Trauer zuzulassen und zu wissen, dass Trauer natürlich ist und es Menschen gibt, die helfen können.